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Was ist Ganzheitliches Sehtraining?

Ganzheitliches Sehtraining ist keine neumodische Erfindung: Bereits Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) war überzeugt davon, dass durch Anschauung,
durch Sinnespflege des Auges, durch lebendigen Kontakt mit dem in der Natur Geschauten die Sehkraft erhalten bliebe und gestärkt würde. 1790 entstanden die ersten Arbeiten zu seiner Farbenlehre.

Der Gedanke, durch Sehschulung das Brillentragen weitgehend einzuschränken bzw. überflüssig zu machen, wurde schon 1821 von dem Dresdener Augenarzt Dr. Weller („Über das Sehen“) verbreitet. Die Erkenntnis von Dr. William H. Bates, Sehfehler seien durch falsche Sehgewohnheiten erworben, ist von ihm schon vorweggenommen worden.

Ganzheitliches Sehtraining 

Ganzheitliches Sehtraining heute

-Das heutige Sehtraining basiert auf den Erkenntnissen und Verdiensten des New Yorker Augenarztes Dr. William H. Bates (1869 – 1931), dass bei Fehlsichtigkeit die Brille nicht heilen,
sondern nur zur Unterstützung des Sehens dienen kann. Er empfahl zu allererst, dass das Sehen organ-gerecht, natürlich und entspannt sein sollte.

Viele Menschen verlernen oft diese Natürlichkeit des Sehens im Laufe ihres Lebens. Durch gezieltes Training und Entspannung kann man das organgerechte und natürliche Sehen erneut erlernen bzw. zurückgewinnen.

Dr. Arthur M. Skeffington (1890 – 1976) hat das Visualtraining begründet. Er gliederte den Vorgang des Sehens in vier Bereiche und hat damit auch das Training systematisiert. Klares und entspanntes Sehen wird nach Skeffington von vier Faktoren für das Sehen bestimmt:

  • Augenbeweglichkeit
  • Akkommodation
  • Beidäugiges Sehen
  • Gehirnintegration

Erst wenn diese Voraussetzungen vorhanden sind, ist ein müheloses Stereosehen möglich.

Das ganzheitliche Sehtraining beruht auf einer ganzheitlichen Sicht des Menschen. Körper, Geist und Seele werden als eine Einheit aufgefasst. Für den Sehvorgang spielt die gesamte Körperhaltung eine wichtige Rolle. Verspannungen können die Sehfähigkeit beeinträchtigen.

Ein verspannter Kiefer schränkt indirekt die Beweglichkeit der Augen ein. Sind wir im Nacken verdreht, so behindert dies die Durchblutung der Sehzentren im Gehirn sowie der Augäpfel und Augenmuskulatur. Verzerrungen im Rücken mindern ebenfalls des Gesichtsfelds und zu verminderter Augenbeweglichkeit.  Angespannte Beine, Verspannungen im Becken und in der Wirbelsäule können dazu führen, dass der Muskel- und Gleichgewichtssinn gestört wird. Man muss sich dann beim Gehen buchstäblich „mit den Augen in seiner Umgebung festhalten“, da die normale Körperbalance fehlt. Weil dies eine Einschränkung des Blickfeldes und eine Belastung durch das Fixieren für die Augen bedeutet.

Ganzheitliches Sehtraining

Ganzheitliches Sehtraining für Ihre persönliches Wohlbefinden

„Die Augen sind der Spiegel der Seele.“ So heißt es im Volksmund. Zu allererst beeinflussen unsere Gefühle unser Sehverhalten. Von Natur aus kann der Mensch einen harten, fixierenden Blick oder einen weichen, nichtfixierenden-offenen Blick zeigen. Bei Wut und Hass wird ein harter, fixierender Blick zu beobachten sein. Bei Liebe, Freude und Neugier vielleicht ein weicher, nichtfixierender-offener Blick. Zuviel Gefühl macht buchstäblich blind für die Wirklichkeit. Seelische Klarheit beim Sehen zu bewahren. Das heißt, in jedem Augenblick neu entscheiden zu können, welches und wie viel Gefühl man in den Blick legt. Mit welchen Gefühlen in der Umgebung man sich verbindet und wovon man sich abgrenzt. Der Sehvorgang besitzt schließlich auch eine seelische Verbindungs- und Abgrenzungsqualität.

Wir sehen nur das, was wir bereits (er-)kennen. Ohne Interesse an dem, was das Auge sieht, bleibt der Blick leer. Erfahrungsgemäß ermüden Augen schneller, wenn keine geistige Anteilnahme am Gesehenen besteht. Die innere Einstellung, die bildhafte Erinnerungs- und Vorstellungsfähigkeit, bzw. die Erwartung dessen, was man gern sehen möchte. Letztendlich spielt das alles eine wesentliche Rolle dabei, wie klar das tatsächlich wahrgenommene Bild vor dem geistigen Auge erscheint.

 

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